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Städtisches Klinikum Karlsruhe | Neubau Betten- und Funktionsgebäude Haus M

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Städtisches Klinikum Karlsruhe

Neubau Betten- und Funktionsgebäude Haus M

Auftraggeber | Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
Wettbewerb | 2. Preis 2012
Leistung | LP 2-9
NF | 20.050 m², BGF | 52.600 m², BRI | 219.600 m³
Fertigstellung | 2021

Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist ein Haus der Maximalversorgung und das größte Krankenhaus für die gesamte Region Mittlerer Oberrhein. Verschiedene moderne Klinikbauten ergänzen den aus der Gründerzeit stammenden Campus. Ein Architektenwettbewerb aus dem Jahr 2012 hatte zum Ziel, all diese Klinikzentren in einem hochmodernen Betten- und Funktionsneubau zu vernetzen. Der preisgekrönte Entwurf für die städtebauliche und inhaltliche „neue Mitte" Haus M wurde 2021 fertiggestellt.

Taktgebend für die stadträumlichen Entwicklungsachsen des Neubaus war die zum Teil unter Denkmalschutz stehende Anlage des Klinikums. Das „Haus M" verbindet alle angrenzenden Klinikzentren mit einer zentralen identitätsstiftenden Magistrale. Der städtebauliche Charakter wird in seiner Durchlässigkeit erhalten, verschiedene Höhen, Proportionen und Materialitäten miteinander in Einklang gebracht.

Mit der Eingangshalle wird ein zentraler Identifikationsort geschaffen. Sämtliche Gebäude werden von hier aus erschlossen. Imageprägend wirkt die „Kunst am Bau". Leuchtende Begriffe, auf die Arbeit im Krankenhaus bezogen, begrüßen alle Ankommenden, wecken Emotionen und versuchen die Ängste und Sorgen zu würdigen. Die Graphik, Farbigkeit und Signaletik, die in Zusammenarbeit mit Andreas Uebele, Kommunikationsdesigner, Harald F. Müller, Künstler und Hannes Böhringer, Philosoph, entwickelt wurde, geben dem Haus seine individuelle Ausstrahlung.

Die chirurgischen Fächer des Klinikums sind im Gartengeschoss auf der Ebene der interdisziplinären Notaufnahme mit ihren jeweiligen Kliniken und Ambulanzen vereint und funktionieren jeweils in organisatorischen Einheiten mit eigenen Leitstellen und entsprechenden Funktionsräumen.

Die Stationsgrundrisse sind hintereinander in einem langen Riegel angeordnet und von der städtebaulichen Form beeinflusst. Dies ermöglicht den Patientinnen und Patienten eine leichte Orientierung und dem Stationspersonal optimale funktionale Bedingungen. Je nach Bedarf können Stationen getrennt oder zusammengeschlossen werden.

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